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06.12.2012
Mord in der TeeVau Familie

Die Wilchinger Turnerfamilie zeigte seinen Zuschauern ein unterhaltsames, kurzweiliges Programm an den Chränzli Abenden. Unter dem Motto „Mord in der TeeVau Familie“ wurde gestorben, ermittelt, verhaftet und geerbt.
von Sandy Gasser

Von den kleinsten bis zu den grossen Turnern machten alle mit, um das Publikum zu unterhalten und es darf festgestellt werden, dass dies allen bestens gelungen ist. Der rote Faden lehnte an die Fernsehserie „Fascht e Familie“ an und brachte mit lustigen Einlagen zwischen den Turnvorführungen die Zuschauer zum Lachen.

Die Muki- Turner eröffneten das Showprogramm mit einem Reigen, in dem die Kinder zusammen mit ihren Mamis akrobatische, aber auch spielerische Elemente zeigten. Als sehr „härzig“ empfanden die Zuschauer auch den Reigen der KiTu Kinder, die als Figuren der Serie „Fascht e Familie“ verkleidet Purzelbäume schlugen und zusammen tanzten. Mit einem Schattenspiel überraschte die mittlere Jugi die Zuschauer, die diese Nummer als „mol öppis Anders“ lobten. Die grosse, alters- und geschlechtsdurchmischte Gruppe der Geräte-Turner der Jugendriegen, zeigte am Stufenbarren eine beachtliche turnerische Leistung. Viel Mut und Training gingen dieser Vorführung mit Sicherheit voraus, die mit grossem Applaus honoriert wurde und nach einer Zugabe verlangte. Das Hintergrundbild allerdings, es zeigte ein Grabmal, war vielleicht nicht jedermanns Sache und für diese lebendige Vorführung eher unpassend, auch wenn die Darbietung den Titel „Tod“ trug. Bis zur Pause gehörte die Bühne den Jugendriegen. Die insgesamt acht Programmpunkte waren kurz und knackig, anspruchsvoll, unterhaltsam und wie im Flug vorbei.

Die Tante Martha aus dem roten Faden war tot, die Ermittlungen waren am Laufen. Wer wohl die giftigen Nüsse in der Bölledünne versteckt haben könnte? Für Neffe Rolf aus Hallau war dies klar: „ Die Wilchinger machen nicht nur tüüri Bölledünne, sondern auch toxische.“ Dieser Rolf allerdings war für die anderen TeeVau-WG Bewohner der Hauptverdächtige, weil er aus dem Haus ein Hotel machen wollte… Zum Verhör bat der Damenturnverein nach der Pause, mit einem rassigen Samba. Im Wechsel tanzten die Kommissare mit den Angeklagten, was den Zuschauern so gut gefiel, dass sie es zwei Mal sehen wollten.

Die Männer des TV standen den Frauen in nichts nach und begeisterten die Chränzlibesucher mit einer glanzvollen Barrennummer. „Am Barren sind sie einfach genial“, bemerkte eine Zuschauerin leise, fasziniert vom Kraftakt, der hier gezeigt wurde. Auch die weiteren Showeinlagen der Turnerinnen und Turner gefielen dem Publikum, das anerkennend Beifall spendete. Das Finale der Aktiven war dann ein echtes Feuerwerk an Barrenturnen, das der TV und der DTV zusammen zeigte. Die Kombination aus Barren und Stufenbarren vermochte die Zuschauer in Staunen zu versetzen und verlangte den Turnerinnen und Turnern bestimmt viel Training ab. Gekonnt und ohne Patzer turnten die Damen und Herren an den Geräten mit einer scheinbaren Leichtigkeit und offensichtlicher Freude daran. Das wurde von den Zuschauern mit einem begeisterten Applaus verdankt und natürlich wollte auch diese Vorführung ein zweites Mal bewundert werden.

Der ganze Abend war sehr unterhaltsam gestaltet von der TeeVau- Familie, die übrigens im Testament der Tante Martha aus dem roten Faden, mit einem schalldichten Partyzelt für den Chläggi Cup bedacht wurde. Zum Schluss verabschiedete sich der TeeVau von der Bühne mit einem Videoclip, der den Titel „Pleiten, Pech und Pannen im Training“ trug und die verschiedenen Riegen beim Einüben der Turnshow zeigte. Es konnte nochmals herzlich gelacht werden und die Bewunderung für das Gesehene stieg gleich nochmals.