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08.07.2015
Zweckverband Schulanlage Unterneuhaus

Vorprojekt auf der Zielgeraden

Der Verbandsvorstand hat in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Schaffhausen und mit Interessenvertretern und Vereinen der Gemeinden das Projekt der gemeinsamen Schulanlage Unterneuhaus weiter konkretisiert. Bis zu den Gemeindeversammlungen Ende November wird der Planungs- und Ausführungskredit vorliegen.

                                                                                 

Die laufenden Abklärungen bestätigen, dass der Standort in Unterneuhaus die Wünsche und Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen auf ideale Weise erfüllt. Für Hallau und Wilchingen besteht die Chance, gemeinsam eine Schulanlage zu realisieren, welche nicht nur die eigenen Bedürfnisse langfristig abdeckt, sondern auch die der Schulpartnergemeinden Oberhallau und Trasadingen. Die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit, insbesondere auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, erweisen sich als Glücksfall.

 

Chance für eine zeitgemässe Schule

Der Neubau schafft die Grundlagen für die Anforderungen einer zeitgemässen Schule, für Lernmethoden mit flexiblen räumlichen Anpassungsmöglichkeiten und Klassenoptimierungen. Mit der Option auf Erweiterung um vier Schulräume berücksichtigt das Projekt die Entwicklung der Schülerzahlen. Die Kostenanalyse hat gezeigt, dass ein Neubau nur wenig mehr kostet als die Sanierung der bestehenden Bauten, aber wesentlich grösseren Nutzen bringt.

 

Projektarbeit ist im Zeitplan

Die Konzept- und Projektierungsarbeiten schreiten gemäss dem Zeitplan voran. Zurzeit finden noch Abklärungen statt, die für die Kostenberechnung relevant sind. Bis Ende Oktober werden Bericht und Antrag an die  Gemeindeversammlungen Ende November 2015 vorliegen.

 

Stand der Arbeiten

Gemeinsam mit Vertretern des kantonalen Schulinspektorats und der Abteilung Schulentwicklung haben die Architekten das Raumprogramm geprüft und ausgearbeitet. Gleichzeitig wurden sämtliche Einsparpotenziale berücksichtigt. Das Projekt stellt den Raumbedarf für lange Zeit sicher und entspricht den Anforderungen an zeitgemässe Lernformen.

 

Beteiligung der Vereine

Die Vereine sind neben der Schule ebenfalls wichtige Nutzer der neuen Schulanlage, insbesondere der Halle und der Aussensportanlage. Sie beteiligen sich an der Projektierungsarbeit und bringen ihre Interessen ein. So kann sichergestellt werden, dass möglichst viele Interessen abgedeckt werden.

 

Doppelturnhalle für Mehrzwecknutzung

Als Resultat der Abklärungen mit Interessenvertretern von Kanton und Gemeinden und insbesondere den Vereinen hat sich der Vorstand für eine Doppelturnhalle entschieden. Diese eignet sich nicht nur für viele Sportarten, sondern auch für andere Nutzungen, zum Beispiel Veranstaltungen mit Bühne. Diese Vielseitigkeit ergibt ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis.

 

Umnutzung der bestehenden Schulanlagen

Die Umnutzung der bestehenden Schulanlagen ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtprojekts. In Hallau werden die Vorschläge im September  vorliegen. Für die Gemeinde Wilchingen hat die Kommission «Umnutzung der Schulanlagen Wilchingen-Osterfingen» ihren Bericht bereits erstellt, wie die bestehenden Schulanlagen nach dem Umzug der Oberstufe in die gemeinsame Oberstufenschule genutzt werden sollen.

 

Einbezug der Bevölkerung

Nach den Vereinen ist auch die Meinung der Bevölkerung gefragt. Beide Gemeinden werden diese abholen und wo möglich ins Projekt einfliessen lassen, sodass an den Gemeindeversammlungen Ende November 2015 alle Fakten zum Planungs- und Ausführungskredit vorliegen. Bereits im Herbst werden Hallau und Wilchingen Orientierungsveranstaltungen zum Projekt veranstalten.

 

 

Hans Rudolf Meier, Gemeindepräsident Wilchingen +4152 687 02 81

Alfred Neukomm, Gemeindepräsident Hallau +4152 681 16 89

 

 

Hallau und Wilchingen, 8. Juli 2015

 

Bericht Schulraumstrategie