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13.06.2013
Eine coole Location für den Film „Vier Frauen“

Christoph und Claudia Stoll luden am vergangenen Samstagabend zu einem kulinarisch- kulturellen Abend auf ihr Weingut in Osterfingen ein. Unter den Gästen waren auch eine Darstellerin und der Produzent des Filmes, der gezeigt wurde.

sgh. Zwischen Blumen und Bäumen, die in den unterschiedlichsten Farben blühten, wurden die Gäste des Weinkeller- Kinos, im Garten des Weingutes mit einem Apéro begrüsst. Die Gastgeber verwöhnten die Besucher mit kühlem Riesling und exquisiten Häppchen bevor im Weinkeller der Film „Vier Frauen“ über die Leinwand lief. Unter den Gästen war auch Linda Graedel, eine der vier Frauen, die im Film portraitiert wurden. Die bekannte Künstlerin aus Schaffhausen stellt noch bis zum 29. Juni Bilder auf dem Weingut Stoll aus. Unter ihren vielen Arbeiten wurden auch schon Sujets für eine Swatch – Kollektion ausgewählt, die SBB wählte Sie um Covers für Abonnemente zu designen und die Migros brachte eine Serie ihrer Werke auf ihren Einkaufstüten in viele Schweizer Haushaltungen. Nicht nur Linda Graedel`s Geschichte begeisterte die Kinobesucher, wie sie mit achtzehn Jahren alleine nach Europa kam und auf einer Lambretta von England über Paris bis nach Bern reiste, wo sie dann ihren Mann heiratete und schliesslich zusammen mit ihm nach Schaffhausen kam.
Auch die Geschichte von Meta Antenen, der wohl erfolgreichsten Sportlerin aus Schaffhausen, die in ihren jungen Jahren an zwei Olympiaden teilgenommen hatte und bis vor kurzem den Schweizer Rekord im Weitsprung halten konnte, war beeindruckend.
Mit nur siebzehn Jahren reiste Valdina Lazzari aus ihrer italienischen Heimat in die Munotstadt, um in der Gelateria ihres Onkels zu arbeiten. Sie erzählte, wie Schaffhausen zu ihrer Heimat wurde und persönliche Anekdoten rund um ihr eigenes Restaurant „Commercio“, dass sie zusammen mit ihrem Mann eröffnet und geführt hatte.
 Im Reiat aufgewachsen war Vreni Frauenfelder, deren Geschichten aus ihrer Kindheit die Kino Besucher immer wieder zum Lachen brachten. Vierzig Jahre minus zwei Wochen hatte sie in der Apotheke zum Ritter in Schaffhausen gearbeitet. „Zwei Wochen vor dem Vierzig Jahr Jubiläum habe ich aufgehört, aus Angst es gebe eine Feier“, erzählte diese aussergewöhnliche Frau im Film. Sie sei nie gerne in der Öffentlichkeit gestanden und eine Feier für sie wäre ihr peinlich gewesen. Als Gründerin der Afghanistan Hilfe, hat sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Menschen zu helfen, die Hilfe am nötigsten haben und das tut sie in einer herzergreifenden Art. Der Produzent Michael Burtscher war ebenfalls anwesend und meinte: „ Es ist cool, in so einer Location den Film zu zeigen.“ Es war nicht nur für ihn cool, auch die Gäste von Christoph und Claudia Stoll waren vom Gesehenen begeistert und genossen diesen speziellen, schönen Abend.