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15.05.2013
„Hasle wird zwar niemals Teneriffa – ist aber nun beinahe so attraktiv“

Neben dem Schwimmbad Haslach in Wilchingen, wurde vom örtlichen Turnverein ein neues Beachvolleyballfeld gebaut, das am vergangenen Samstag feierlich und sportlich mit einem Turnier eingeweiht wurde. Die neue Attraktion stiess auf viel Begeisterung.

 

sgh. Nach 275 Arbeitsstunden, die Mitglieder des TeeVau Wilchingen in Fronarbeit geleistet haben, wurde in den vergangenen drei Wochen das Projekt Beachvolleyballfeld fertiggestellt. „Die Idee ist entstanden mit der Jubiläumsaktion der Clientis BS Bank Schaffhausen, die Vereine in Projekten unterstützen wollte“, so Rami Aro, Präsident des TeeVau. Die Bank unterstützte das Projekt prompt, allerdings mussten zur Umsetzung der Idee noch weitere Gönner gefunden werden. Die Kosten zur Realisierung beliefen sich auf 45 000 Franken, knapp einen Viertel davon wurde in die Spielfläche, die aus gewaschenem Quarzsand, der in der Schweiz gar nicht erhältlich ist, investiert. 130 Tonnen dieses Sandes, der speziell für Beachvolleyballfelder geeignet ist, wurden eingebracht nachdem der Untergrund dafür vorbereitet war. „Der Platz hier ist sehr feucht und nahe am Weiher, so mussten wir für eine gute Entwässerung sorgen“, erklärte Rami Aro die erste Bauetappe, bei der eine Drainageleitung zum angrenzenden Bach hin verlegt wurde. Auch sehr kostspielig war die Umzäunung des Spielplatzes, damit er vor Vandalen und Tieren geschützt werden kann.

Als Projektleiter hat sich Rami Aro erfolgreich für die benötigte Finanzierung eingesetzt und durfte anlässlich der Eröffnung am vergangenen Samstag eine lange Liste von Gönnern und Sponsoren bekannt geben. Erstaunlich viele Vereine aus dem Dorf beteiligen sich finanziell an diesem Projekt, was für eine gute Solidarität zwischen den Dorfvereinen spricht. Der Verein Pro Badi beteiligte sich nicht nur finanziell am Projekt, sondern unterstützte den TeeVau am Einweihungstag, indem er die Festwirtschaft führte und sich mit einer Mannschaft am Eröffnungsturnier beteiligte. Ihnen gelang es, die Männerriege hinter sich zu lassen und sie landeten auf dem dritten Platz, hinter dem Damenturnverein und der Siegermannschaft, dem Team der Clientis BS Bank.

Gemeindepräsident Hansruedi Meier gab seiner Freude zur neuen Attraktion im Dorf in seiner Festansprache ausdruck: „Hasle wird zwar niemals Teneriffa, ist aber nun beinahe so attraktiv“, so Meier. Er hofft, dass auf diesem Platz schon bald Nachwuchsspieler trainieren, die den Profis Konkurrenz machen. Die Kinder, die nach dem Finalspiel den Platz stürmten, gaben Grund zur Hoffnung, dass dies tatsächlich eintreffen könnte. Es sei für die Gemeinde wichtig, was hier geschaffen wurde, so Meier, denn sportlich und gesellschaftlich attraktiv zu sein, sei ein im Leitbild verankertes Ziel der Gemeinde. Er dankte den Initianten, Gönnern und Helfern und gratulierte ihnen zu einem Stück Wilchinger Geschichte, die hier geschrieben wurde. Ein Mädchen freut sich jetzt schon, auf das Spielen hier während einem Aufenthalt in der Badi: „Die Buben konnten immer Fussballspielen, jetzt haben wir Mädchen auch endlich etwas, was wir machen können.“ Aber auch die Buben waren schnell im Schuhe ausziehen und standen im Nu auf dem Feld um mit den Mädchen eine Partie zu spielen.