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25.10.2009
Vertragsunterzeichung Zusammenlegung der Forstbetriebe Neunkirch und Wilchingen

Die Behördenvertreter von Neunkirch, Wilchingen und Kanton trafen sich zur Waldbegehung bei der Wasenhütte. An verschiedenen Posten wurden die Politiker über die Betriebsstruktur Südranden, das vollmechanisierte Holzfällen mittels Vollernter, Naturschutz im Wald sowie die sogenannte Dauerwaldbewirtschaftung informiert.

Nach dem, trotz Regen, äusserst interessanten Rundgang wurde die nach Christo-Manier eingehüllte Wasenhütte mit der Schlüsselübergabe durch Forstverwalter Alois Ebi an Forstreferent Hansueli Müller zur feierlichen Enthüllung freigegeben. Die für 50 000 Franken renovierte und ausgebaute Wasenhütte erstrahlt nun in neuem Glanz und dient nicht nur den bei der Renovierung beteiligten Forstarbeitern als wärmespendender Ort, sondern auch als gemütliche Lokalität für kleinere Anlässe wie Familienfeste.

Als eigentlicher Höhepunkt folgte die Vertragsunterzeichnung der während 12 Jahren verfolgten Zusammenlegung der Forstreviere Neunkirch und Wilchingen zum Forstrevier Randen Süd. Der Neunkircher Forstreferent Müller liess nochmals die Geschichte Revue passieren. Damals gab die zunehmende Verschlechterung des Holzerlöses den Ausschlag, Massnahmen zur Verbesserung der Situation im Forstbetrieb zu prüfen. Da Wilchingen und Osterfingen sich mit derselben Problematik konfrontiert sahen, wurde am 23. Oktober 1997, also vor genau 12 Jahren, ein erster Zusammenarbeitsvertrag vor allem im forstlichen Verwaltungsbereich unterzeichnet. Nach dem Tod von Förster Walter Meier aus Wilchingen übernahm Neunkirch ein Teilpensum im Forst. Unter der Leitung der beiden Forstreferenten Hansueli Müller von Neunkirch und Virginia Stoll von Wilchingen sowie von Förster Alois Ebi und Forstmeister Bruno Schmid wurden die Vertragsgrundlagen für die Forstrevierzusammenlegung Randen Süd erarbeitet. Mit dieser geschichtsträchtigen Zusammenlegung der beiden Betriebe mit einer Fläche von 17 Quadratkilometern und einem jährlichen Hiebsatz von 10 000 Kubikmetern Holz ist das grösste öffentliche Forstrevier im Kanton entstanden. Künftig beschäftigt es sechs Mitarbeitende und zwei Lernende. Der Aufwand wird gemäss Vertrag hälftig geteilt, während der Holzerlös in den einzelnen Vertragsgemeinden bleibt.