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15.04.2013
Umsetzen, umsetzen, umsetzen – das erklärte Jahresziel im PREWO

An der Generalversammlung des Vereins PREWO, wurde über den Stand bei den diversen Teilprojekten informiert. Es gibt noch viel zu tun, aber es ist auch schon einiges geschafft.

sgh. Hochs und Tiefs hätten das letzte Vereinsjahr bestimmt, beschrieb es Präsident Vino Stoll in seinem Jahresbericht. Man war vor einem Jahr froh, dass ein Geschäftsführer eingestellt werden konnte, dieser verliess allerdings nach drei Monaten seinen Posten wieder. Freudig stimmte der grosse Erfolg der Familie Rüedi, mit ihren Fasstastischen Ferien, die sie anbieten und damit weitherum bekannt und ausgezeichnet worden sind. Es wurden noch andere PREWO Projekte realisiert, so wie das „Wöschhüsli“, die Gründung der Apéro Gruppe, der Umbau im Eingangsbereich der Rötiberg- Kellerei und der neu umgebaute Barriquekeller der Sunneberg - Kellerei.

„Leider sind die grossen Projekte, die Bergtrotte Osterfingen und die Wein Welt Wilchingen, noch nicht realisiert“, so Vino Stoll, es läge an den Kosten, die unter anderem der Überbelastung des Baugewerbes zuzuschreiben seien. Wendelin Hinder, der für den ausgeschiedenen Geschäftsführer die Rechnung des Vereins weiterführte und abschloss, präsentierte diese und durfte einen Gewinn von 3000 Franken ausweisen. Nach der Generalversammlung wird die Buchhaltung einem Treuhandbüro übergeben, da Wendelin Hinder dieses Amt nur für ein Jahr übernommen hatte.

Der Vorstand beantragte der Versammlung, die Mitgliederbeiträge in unveränderter Höhe zu belassen. In diesem Punkt stellte ein Mitglied den Antrag, für eine bestimmte Zeit die Beiträge zu verdoppeln und den Überschuss in die Stiftung Bergtrotte zu überweisen. Dazu kam der Einwand eines Mitgliedes, dass es nicht der Auftrag des Vereins sei, einzelne Projekte zu unterstützen, die Finanzierung sei das Problem des Projektträgers. Auch Präsident Vino Stoll warnte davor, die Sachen zu vermischen und verwies auf die Mitglieder, die wegen einer Tätigkeit oder Mithilfe im Verein Mitglied seien und mit 50 Franken Einzelmitgliederbeitrag genug bezahlen würden. Trotzdem lobte er den Vorschlag der Solidarität wegen. Die Abstimmung ergab eine klare Ablehnung, die Beiträge zu verdoppeln, nur zwei Mitglieder stimmten dem Antrag zu.

Aus dem Vorstand gab es einen Rücktritt zu vermelden. Hannes Schärer aus Trasadingen, der die Rebbaugenossenschaft Trasadingen im Vorstand vertrat, trat auf diese GV zurück. An seiner Stelle wurde Andreas Rüedi von der Versammlung einstimmig gewählt. Ab dem 15. April wird der Vorstand zusätzlich von Claudia Gysel, als kaufmännische Mitarbeiterin unterstützt. Es folgten die Berichte aus den Teilprojekten.

„Die Bergtrotte wird gebaut!“, so Beat Hedinger, der über den Stand in diesem geplanten Grossprojekt informierte. Es müsse allerdings nochmals über die Bücher gegangen werden, um die Kosten dafür zu reduzieren. Der voraussichtliche Baubeginn wird in einem Jahr erfolgen und die Eröffnung ist auf das Frühjahr 2015 vorgesehen. „Wir machen aus diesem Leuchtturm das Beste“, versprach Beat Hedinger der Versammlung. Dass die Wein Welt Wilchingen nicht wie geplant realisiert wird, wussten die Anwesenden bereits. Markus Hedinger von der Sunneberg - Kellerei konnte in der Zwischenzeit den einheimischen Architekten Armin Görner mit dem Planungsauftrag für ein neues Projekt betrauen. Als Projektleiter wird Bernhard Klauser weiterhin zur Verfügung stehen, neu wird auch Mäni Frei am Projekt mitarbeiten. Das „Ruhekissen“, ein dezentrales Hotel, verfügt bis heute über 81 Betten und 60 Massenlager Schlafplätze. Die 81 Betten sind im Hotel bei Rüedis, in diversen Bed and Breakfast Unterkünften und in Ferienwohnungen zu finden. Vino Stoll hofft, dass sich weitere Einheimische dafür begeistern können, Zimmer für Gäste anzubieten und diese im dezentralen Hotel einzufügen.

Auf Erfolgskurs ist man auch bei der Vermarktung der Regionalen Produkte. In diesem Teilprojekt ist auch die Apéro Gruppe, die erfolgreich gestartet ist und sehr gut laufe. Eine Kostprobe des Angebotes konnte im Anschluss an die GV gleich genossen werden. Mit der Realisierung des Teilprojektes Erlebnisweg, wird in Etappen ab diesem Sommer gestartet. Es sollen drei Themen Routen entstehen, die mit schön gelegenen Rastplätzen und Erlebbarem auf die Wanderer warten. Im Teilprojekt „Erlebbare Weinkellereien“, ist man mit dem Fortschritt sehr zufrieden. Zwei der drei Projekte, in der Rötiberg- und der Sunneberg-Kellerei, wurden bereits realisiert, eingeweiht und werden genutzt. Vor der Realisierung steht auch das Projekt im Lindenhof Osterfingen. Die Verantwortlichen im Teilprojekt „Kultur“, haben sich darauf geeinigt, dass man mit Grossanlässen auf sich aufmerksam machen wolle. Geplant ist in diesem Jahr zur Eröffnung des Traubenblütenfestes, am 14. Juni, ein unterhaltsamer Abend mit „Blues Max im Trio“.

Präsident Vino Stoll setzte Ziele für das kommende Vereinsjahr unter dem Motto: „Umsetzen, umsetzen, umsetzen!“ und er appellierte an die Versammlung weiterhin an die PREWO zu glauben und der Sache positiv gegenüberzustehen