Gemeinde Wilchingen



News

28.10.2010
SF bi de Lüt, die Landfrauenküche zu Gast in Osterfingen

Für die Dreharbeiten zur Finalsendung der 4. Staffel, wurde die Trotte Osterfingen am vergangenen Samstag zum Fernsehstudio umgewirkt.

sgh. Nach sieben Wochen SF bi de Lüt Landfrauenküche, in denen jede der Teilnehmerinnen Woche für Woche, als Gastgeberin ihre Heimat vorstellte und ihre kulinarischen Highlights preisgab, wird nun am Freitag, den 5. November, in der Finalsendung die Siegerin erkoren. Die Dreharbeiten dazu fanden am vergangenen Samstag in der Trotte Osterfingen statt. Zum wiederholten Mal durfte die Trotte Osterfingen als Filmset dienen. Vor Jahren war der Produzent der Sendung „SF bi de Lüt“, Rolf Wyss, mit einer damals von ihm produzierten Musiksendung Gast in den alt ehrwürdigen Mauern und auch Moderator Nik Hartmann kannte die Lokalität, aus früher, von ihm moderierten Sendungen.

Meiner Meinung nach passte die Auswahl des Austragungsortes, die das Schweizer Fernsehen schon im Frühjahr getroffen hatte ausgezeichnet zu dieser Sendung, denn hier wurde früher schliesslich das bevorzugte Getränk zu einem feinen Essen produziert. Rund ums Essen ging es natürlich auch in der aufgezeichneten Finalsendung der Landfrauenküche, deren Ausgang an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten wird. Eine stattliche Studioküche wurde eigens für die Sendung in der Trotte aufgebaut, damit die sieben Landfrauen zum Final der Staffel nochmals ihre Kochkünste zeigen konnten. Unzählige Scheinwerfer wurden zwecks optimaler Beleuchtung an die Balken montiert und Monitore an den Wänden platziert. Mit etlichen Lastwagen wurde Material nach Osterfingen transportiert und während vier Tagen waren um die 40 Leute im Arbeitseinsatz, damit die Trotte optimal für die Aufzeichnung vorbereitet werden konnte. Verpflegt wurden die Fernsehleute im Dorf selber und wie man der Ansprache von Produzent Rolf Wyss entnehmen konnte, zur aller grössten Zufriedenheit. Er bedankte sich für die einmalige Gastfreundschaft, die er und sein Team hier in Osterfingen erfahren durften und betonte, dass es nicht die letzte Sendung sei, die hier gedreht wird. Ausserdem schwärmte er in den höchsten Tönen von unserer wunderbaren Gegend, dem Blauburgunderland, das für ihn zu einem der schönsten Flecken in der Schweiz gehöre.


Zur Finalsendung kamen Gäste aus der ganzen Schweiz nach Osterfingen. Alle sieben Landfrauen hatten einen Tisch voller Fans aus ihrer Heimat dabei, die zum Teil mit Kuhglocken eifrig mit ihren Favoritinnen mitfieberten. Auch die Teilnehmerinnen aus den vergangenen Staffeln liessen es sich nicht nehmen hier dabei zu sein und für einmal zuzuschauen. Beim fürstlichen Apéro vor der Trotte konnte man manch bekanntes Gesicht erspähen, das nachher in der Sendung zu sehen war. Beim Entstehen einer Fernsehproduktion zuzuschauen ist immer wieder faszinierend. Vieles muss wiederholt werden, die Zuschauer klatschen zu lange oder zu spät, der Moderator verspricht sich, jemand steht am falschen Platz, das sind alles Gründe, eine Szene bis zu drei oder auch vier mal zu wiederholen. Die Sendung die dann eine Stunde am Fernsehen ausgestrahlt wird, hatte eine Aufnahmezeit von zwei Stunden in Anspruch genommen. Langweilig wurde es trotzdem nicht. Wenn Wartezeiten entstanden, auch wegen der Garzeiten der zu kochenden Menüs, sprang Moderator Nik Hartmann ein und unterhielt mit Witz und Schalk das Publikum in der Trotte. Es war ein lustiges, spannendes und interessantes Erlebnis dabei zu sein und wenn man auch schon einiges weiss, bleibt trotzdem die Spannung darauf, wie die Sendung dann fertig im Fernsehen aussieht.