Gemeinde Wilchingen



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26.11.2012
„Der Wilchinger Märkt muss einfach besucht sein!“

Immer wieder ein Erlebnis für die ganze Familie ist das Chilbi- und Märkt-Wochenende in Wilchingen. Auch in diesem Jahr war das Dorf sehr gut besucht von vielen Gästen, Heimweh-Wilchingern und Einheimischen, die zusammen die Festtage genossen.

sgh. „Die Marroni an der Chilbi schmecken einfach ganz besonders gut!“ Am Chilbi und Märkt Wochenende in Wilchingen sind die köstlichen warmen Kastanien gar nicht mehr wegzudenken. Es ist schon ein ganz besonderer Genuss, diese Herbstfrüchte mit kalten Fingern zu schälen und dann herzhaft zuzubeissen und zu geniessen. Die Kinder halten sich lieber an einer Zuckerwatte fest und lassen diese auf der Zunge zergehen und strahlen dabei mit ihren klebrigen Mäulchen um die Wette. Es sind immer wieder besondere Festtage in Wilchingen im November, wenn Chilbi und Märkt gefeiert wird. Der Herbst zeigte sich auch in diesem Jahr von seiner rauen Seite und liess der Sonne keine Chance, durch den dicken Nebel aufs Dorf zu spähen, gerade so als wolle er sich verabschieden und dem Winter langsam aber sicher Platz machen.
Erfreulicherweise boten sich viele Möglichkeiten an, sich aufzuwärmen. Im Storchen wurden hungrige Gäste von den "Chläggi Musikanten" am Markt bewirtet. In der Kafistube des Vereins Pro Badi genossen die Gäste Kaffee und feine Torten, im Gemeindehaus standen die traditionellen Kutteln auf der Speisekarte und feine Pizzas wurden im Trauben serviert. Im „scharfe Egge“, der in den neu renovierten Räumlichkeiten der Kellerei Hedinger zu finden war, gab es wie jedes Jahr die leckeren Penne al`arrabiata und eine feine Minestrone von den Faustballern serviert. Zum zweiten Mal beteiligten sich die Schüler und Lehrer der Oberstufe am Marktgeschehen mit ihrer Schülerbeiz. Nicht nur die exzellente Kürbissuppe und das würzige Knoblibrot ernteten viel Lob, auch die Fotoausstellung der Schüler zum Thema Herbst stiess auf Bewunderung bei den Gästen, welche die Sujets gerne als Karten kauften. In der Rötibergkellerei wurde das Wilchinger Nationalgericht „Bölledünne“ in der weihnachtlich dekorierten Beiz genossen. Eine glanzvolle Weihnachtsausstellung der Landi im Barriquekeller und im neuen Degustationsraum liess erahnen, dass der Advent vor der Tür steht. Schöner Schmuck fürs Wohnzimmer und Lichterketten für die Aussendekoration, geschmückte Christbäume, Laternen und dekorierte Gläser in allen Grössen gab es zu sehen und zu kaufen. Über viele Besucher durften sich auch Hedingers in ihrem weihnachtlich dekorierten Laden im Sunneberg freuen. Manch ein Weihnachtsgeschenk wartete dort darauf entdeckt zu werden, aber auch geschmackvolle Dekorationsartikel für die festliche Stube erwarteten die Besucher.
Den grössten Teil des Marktes nahmen die grossen Traktoren und Landwirtschaftlichen Geräte ein. Die neusten Helfer der Landwirte ernteten viel Beachtung, es wurde gefachsimpelt und diskutiert und die Buben fühlten sich wie Könige, wenn sie in einem der grossen Traktoren Platz nehmen durften. Überboten wurde dieses Erlebnis für die Jungs nur noch mit einer Runde auf dem Karussell, oder einer rasanten Fahrt im Autoscooter, die von der Chilbi und dem Märkt nicht mehr wegzudenken sind. Da wird gejohlt und gelacht, für die Kinder ist es immer noch ein Riesenspass, mit den Autos ineinander zu krachen. Manch ein Papi oder eine Mami fährt mal mit, ob nur zu Aufsichtszwecken, oder doch um die Erinnerungen an die eigene Kindheit aufleben zu lassen, sei dahingestellt. Sicher ist nur, dass die beiden Festtage im November in Wilchingen beliebt sind wie eh und je und das bei Jung und Alt, bei den Wilchingern, aber auch bei den vielen Besuchern, die zahlreich aus nah und fern ins Dichterdorf gekommen sind. „Ich habe für die Kinder einen Jokertag genommen“, erzählt eine Wilchingerin, die nun in Schaffhausen wohnt „der Wilchinger Märkt muss einfach besucht sein!“