Gemeinde Wilchingen



News

04.10.2010
Die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Wilchingen erstrahlen in neuem Glanz

Nach einer zwei Monatigen Umbauphase sind die neu renovierten Räume am letzten Dienstag der Presse vorgestellt und eingeweiht worden.

sgh. Im kommenden Jahr darf der Storchen, das Gemeindegebäude in Wilchingen, sein vierzig Jähriges Dasein feiern. Damals wurde im Jahr 1967, mit 86 Stimmen ein Vorprojekt für das neu zu erstellende Gebäude in Auftrag gegeben. Ein Jahr später, am 20. Dezember 1968, bewilligte schliesslich die Gemeindeversammlung einen Kredit, in der Höhe von 1,5 Millionen Franken, zur Realisierung des Mehrzweckgebäudes, das nebst der Gemeindeverwaltung, der Post und der Bank auch einen grossen Saal mit Bühne und eine Wohnung beherbergen sollte. Seid seiner Einweihung im Jahre 1971, wurden am Storchen noch nie grössere Renovationen vorgenommen. Einzig die Räumlichkeiten, der im Parterre liegenden BS Bank, bekamen ein vollumfängliches Facelifting.

 

 

   

 

Mit einem Budget von 250 000 Franken sollten nun auch die Räume der Gemeindeverwaltung im ersten Stock auf einen modernen Stand gebracht werden. Der Auftrag dazu erhielt das Architekturbüro Linearis, in dessen Geschäftsleitung Gemeinderat Maurizio Nardi, der die Bauleitung übernommen hatte, tätig ist. Der Auftrag der Gemeinde an die Planer war, grössere, hellere, kundenfreundlichere und prozessorientierte Arbeitsräume zu schaffen. Die zahlreichen tragenden Wände liessen jedoch eher wenig Spielraum zu, so, dass Lösungen aus dem Bestehenden gesucht werden mussten um mehr Arbeitsfläche herbeizuzaubern. Das Planungsteam integrierte die ehemalige Wohnung in das Projekt und wandelte gekonnt Verkehrsfläche in Arbeitsfläche um, was grössere Arbeitsräume aber keinen Warteraum mehr zuliess. So wird jetzt das Foyer vor der Gemeindeverwaltung als Wartezone genutzt und dementsprechend, ansprechend mit Bildern aus den verschiedenen Epochen aus dem Dorf, geschmückt. An der Tür zu den Büroräumen sind die entsprechenden Klingeln angebracht, die dafür sorgen, dass am Schalter im Innern die richtige Ansprechperson schon auf den Klienten wartet.

In den, laut Gemeindepräsident Hansrudolf Meier „heiligen Hallen“, der Gemeindeverwaltung sind das Sitzungszimmer des Gemeinderates, die Zentral- und die Steuerverwaltung, die Kanzlei und das Büro des Gemeindepräsidenten nun so untergebracht, dass absolute Diskretion gegenüber der Kundschaft gewährleistet wird. Trotz der neu eingebauten Glaswände, die für sehr viel Tageslicht und Transparenz in allen Räumen sorgen, kommt die Diskretion nicht zu kurz.

Die wahre Herausforderung bestand für das Architektenteam einzig darin, das Budget einzuhalten und mit den gesprochenen Mitteln ein bestmögliches Resultat zu erzielen. Beim Abschluss der Planungsphase zeigte sich, dass die Mittel für einen gelungenen Umbau zu knapp berechnet waren und es musste ein Nachtragskredit von 30 000 Franken gesprochen werden. Beim Anblick der neuen, hellen, grossen und freundlich eingerichteten Arbeitsplätze, kann man der Gemeinde nur gratulieren zu diesem Entschluss, diese dringend nötige Renovation in diesem Ausmass vollzogen zu haben.